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Triggerpunkt-Therapie

Erst in den letzten Jahren ist klar geworden, dass viele Schmerzen in den Muskeln entstehen. Oft ist eine Überbelastung Ursache eines Muskelschmerzes, oft auch ein Unfall, manchmal entwickeln sich die Schmerzen schleichend und die Ursachen sind nicht direkt bekannt. Viele Muskelschmerzen sind Begleiterscheinungen von Bandscheibenvorfällen oder Arthrosen. Bei einer Vielzahl der Patienten sind aber nur die Muskeln erkrankt.

Was ist ein Triggerpunkt?

Eine einmalige oder chronische muskuläre Überlastung führt zu Veränderungen im Muskel mit Bildung von kleinen schmerzhaften Knötchen (hier kaum noch Durchblutung vorhanden). Wenn der Muskel nicht mehr belastet wird, werden die Schmerzen weniger oder verschwinden sogar vorübergehend, die schmerzauslösenden Knötchen (Triggerpunkte) bleiben jedoch bestehen. Durch eine einzige kleine Belastung können die Knötchen aktiviert werden und der Schmerz tritt erneut auf. In dieser Situation können sich die Schmerzen durch Muskeltraining deutlich verstärken (ein starker Muskel kann durchaus schmerzen).
Mit Hilfe der Triggerpunkt-Therapie werden diese schmerzauslösenden Knötchen aufgelöst und somit die Ursache der Schmerzen beseitigt.

Warum werden muskuläre Ursachen von Schmerzen oft übersehen?

Die Schmerzverursachenden Triggerpunkte sind ausschließlich durch gezieltes Abtasten und Drücken der Muskeln zu erkennen. Über La­borbefunde und bildgebende Verfahren können die Triggerpunkte nicht diagnostiziert werden.
Zudem besteht eine weitere Schwierigkeit: Der Ort, an welchem der Schmerz entsteht, und der Ort, an dem der Schmerz empfunden wird, liegen am Körper oft weit auseinander. Deshalb sind die Punkte häufig nicht dort zu finden, wo der Patient seine Schmerzen spürt.

Die Muskeln können ein »Eigenleben« entwickeln. Wenn diese Muskelerkrankung länger andauert, entstehen Muskelketten und das Problemgebiet vergrößert sich ständig. Viele weitere schmerz-hafte Punkte kommen hinzu. Die Behandlung und die Ursachenforschung werden, je länger die Krankheit besteht, immer komplexer und schwieriger.

Die erkrankten Muskeln können noch nach Jahren geheilt werden. Der Körper verändert sich jedoch durch die jahrelangen Schmerzen. Das Gehirn entwickelt ein Schmerzgedächtnis, Gelenke können beeinträchtigt werden und die körpereigene Entgiftung wird gestört. (Quelle: IMTT, Schweiz)

Deshalb gilt: Je rascher Ihre Schmerzen behandelt werden, umso eher besteht die Möglichkeit wieder völlige Beschwerdefreiheit zu erlangen.

Die Triggerpunkt-Therapie wird u. a. angewendet bei:

  • Rückenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Arm- und Beinschmerzen
  • Tennisellbogen
  • Kopfschmerzen
  • Leistenschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Blinddarmähnlichen Schmerzen
  • Unterleibschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Krampfneigung
  • schnellendem Daumen
  • Funktionsstörungen innerer Organe
  • Kiefergelenkbeschwerden
  • Gelenkschmerzen
  • Durchblutungsstörungen
  • Mißempfindungen

Voraussetzung für eine schnelle Verbesserung der Beschwerden ist die individuelle Kombination verschiedener Therapieansätze!